Berufsorientierung
im Beruflichen Fortbildungszentrum der bayerischen Wirtschaft (bfz)

 

Zwei Wochen Praktikum den Werkstätten des bfz, in Fürth, in der Würzburger Straße, sollten die Schüler der 8g fit machen, eine geeignete Praktikumsstelle zu suchen, um später die richtige Berufsentscheidung treffen zu können.                  
Einige Tage zuvor fand eine Potenzialanalyse aller Schüler statt, in der die Sozialpädagogen des bfz sie bei verschiedenen Tätigkeiten in Bezug auf ihre Stärken und besonderen Fähigkeiten hin beurteilten.

An den Werkstatttagen erprobten die Schüler ihr Können in den Bereichen:

  • Gesundheit und Soziales

Hier lernten die Schüler, unter anderem, Kranke vom Rollstuhl ins Bett zu bringen oder bewegten sich im Alterssimulationsanzug und mit einer präparierten Brille, um zu sehen, wie es sich anfühlt, wenn man im Alter nicht mehr so beweglich ist und auch schlecht sieht.

Betten mit Bettlägerigen zu beziehen und Gehhilfen zu benutzen.

  • Kosmetik und Körperpflege

Zu den Aufgaben gehörte nicht nur Haare waschen und stylen, sondern auch Kosmetik, Maniküre und Handmassage.

  • Hotel- und Gaststättenbereich

In dieser Gruppe organisierten und kochten die Schüler zusammen ein Menü, an dem auch die Lehrer und andere Mitarbeiter des Hauses teilnahmen. Es bestand aus Feldsalat mit Speck und Croutons, Chili Con Carne sowie Rohrnudeln mit selbstgemachtem Zwetschgenkompott. Die ganze Mahlzeit kostete für Besucher 6.50 Euro. Es hat allen geschmeckt.

  • Wirtschaft und Verwaltung

Wir versuchten uns im Briefe und Bestellungen schreiben, erstellten Rechnungen, füllten Tabellen, schickten Reklamationen, recherchierten im Internet und füllten Überweisungen aus.

  • Einkauf und Lagerhaltung

Die Schüler unterhielten sich über Lagerhaltung, führten eine Inventuren durch, verglichen Preise bei einer Betriebserkundung, führten Verkaufsgespräche, besprachen Berufe in diesem Berufsfeld und erfuhren, welche Bekleidung im Ein- und Verkauf erforderlich ist.

  • Metall

Aus verschiedenen, gebogenen Drahtstücken entstand mit Hilfe der Lötarbeiten ein Rikscha-Fahrer.

  • Elektrowerkstatt

Die Schüler versuchten Stromkreise, Parallel- und Wechselschaltungen aufzubauen und stellten ein Geschicklichkeitsspiel her.

  • Bauwerkstatt

Mörtel mischen, mit Kelle und Wasserwaage Wände und Mauern aufbauen, mit dem Fugeisen die Fugen abdichten und genau arbeiten, das brachte Herr Geuss den Schülern in der Bauwerkstatt bei.