Generalsanierung der Mittelschule Stein

 

Wir leben mitten in der Baustelle! Seit Ende Oktober wurde an unserer Mittelschule das komplette Untergeschoss entkernt und die nördliche Hälfte des Schulhauses mit Schmutzwänden abgetrennt. Dort geht nun weder Heizung noch Licht. Es gibt keine Decke und keinen Bodenbelag mehr, die Böden sind teilweise aufgeklopft und aus den Decken hängen die Kabel. Selbstverständlich freuen wir uns darüber … denn die Mittelschule wird heller und sauberer, sie wird moderner und zeitgemäßer, sie wird Unterrichts- und Lebensraum – wenn sie denn erst mal wieder eingeräumt werden kann!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wie lebt es sich inmitten der Baustelle?

Zunächst mal: es geht … es ist bisher noch nicht so schlimm wie erwartet, aber das sagen wir lieber mal nicht so laut, sonst kommt es womöglich noch. Wir haben Platzmangel, ja, den haben wir sogar sehr. Vor allem für den Mittagsbereich fehlen uns Räume, so dass wir in den Fluren direkt neben der Bauwand oder im ewig kalten Eingangsbereich spielen müssen. Die Turnhalle ist momentan einer der wärmsten Räume – das muss man sich erst mal vorstellen!

 

            

 

Wir hoffen, dass endlich mal die Heizung ausfällt, dann dürften wir wohl mal früher nach Hause, so aber arbeiten und leben wir tagtäglich mit Schülern, Lehrkräften und externen Mitarbeitern neben den grauen Betonwänden. Wir haben beschlossen, die Wände etwas künstlerisch aufzuwerten – und das ist ein Vorteil der Baustelle, das dürften wir sonst sicherlich nicht! Noch ist die Wandgestaltung nicht fertig, aber sie zeigt sich schon.

 

Im Untergeschoss ist am besten zu sehen, was alles gemacht wird, würden wir da im Dunkeln runter müssen, wäre es ganz schön gruselig:

 

                 

 

Na? Erraten? Ja, das ist die Schulküche, die vor sieben Jahren eingebaut wurde. Keine Sorge, die ist schon noch da, aber eben gut versteckt.  Schließlich werden ja auch die Fenster getauscht. Das passiert so, dass immer gleich das neue Fenster eingesetzt wird, damit keine „Lücke“ entsteht.  Sonst müsste ja der Hausmeister die ganze Nacht da bleiben und Wache stehen und da hat er sicherlich was Besseres zu tun!  Im Folgenden  noch ein paar Impressionen vom Bau, den sieht man eigentlich nicht so direkt, denn als Schüler darf man die Baustelle nicht betreten – ist zu gefährlich. Sollte man sich auch nicht beim Versuch, reinzuschauen erwischen lassen, gibt nämlich Ärger!

 

                                                         

 

Wenn dann endlich wieder alles im neuen Glanz erstrahlt, werden wir ein Einweihungsfest machen, aber ja, das ist wohl angemessen.  Die Lehrkräfte haben bereits angefangen, über das Programm nachzudenken, entschieden ist aber noch nichts. Wenn wir es wissen, bekommen natürlich alle Bescheid und wir werden eine tolle Einladung  auf unserer homepage veröffentlichen. Vom Baufortschritt berichten wir natürlich auch weiterhin für Nachbarn, Eltern und Stadträte und alle Gäste, die sich dafür interessieren. Ach ja, und danke an alle, die sich immer mit viel Einsatz um unsere Schule kümmern.  Zu verändern gibt es noch eine Menge und wir sind immer gespannt, was noch so gemacht werden muss, während wir lernen und Versuche machen und Proben schreiben und neue Vokabeln pauken und geometrische Figuren konstruieren und Wochenplanarbeit lösen.  Bitte arbeitet im Bauabschnitt weiterhin recht leise und gebt uns die Chance konzentriert zu bleiben.